LoRaWAN- Feuerwehr

Vernetzte Sensoren im LoRaWAN-Funknetz

Kommunen stehen zunehmend vor der Herausforderung, Risiken wie Waldbrände, Hochwasserereignisse oder Ausfälle der Löschwasserversorgung frühzeitig zu erkennen und Schäden zu minimieren. Das in Schleswig-Holstein bestehende LoRaWAN-Funknetz bietet hierfür eine wirtschaftliche und technisch ausgereifte Grundlage.

Ein wesentlicher Vorteil liegt darin, dass keine eigene Funkinfrastruktur aufgebaut werden muss. Kommunen und Feuerwehren können auf ein vorhandenes Netz zurückgreifen und Sensorik flexibel dort einsetzen, wo sie benötigt wird. Der geringe Energieverbrauch der Sensoren ermöglicht lange Laufzeiten ohne regelmäßige Wartung, was insbesondere bei knappen personellen Ressourcen von Bedeutung ist.

Das LoRaWAN-Funknetz in Schleswig-Holstein wird vor allem dort eingesetzt, wo Zuverlässigkeit, geringe Betriebskosten und flächendeckende Verfügbarkeit entscheidend sind. Das sind z.B. kommunale Infrastrukturüberwachung, Energie- und Versorgungswirtschaft, Wasser- und Umweltmonitoring.

Löschwasser

Füllstands- und Zustandsensoren überwachen Zisternen, Löschwasserbehälter und Entnahmestellen permanent. So ist jederzeit bekannt, ob ausreichend Löschwasser verfügbar ist und technische Störungen werden frühzeitig erkannt – für maximale Einsatzsicherheit im Ernstfall.

Hochwasser

Digitale Pegel- und Wasserstandssensoren überwachen Flüsse, Gräben und Rückhaltebecken kontinuierlich. Veränderungen des Wasserstands werden automatisch übertragen und ermöglichen eine frühzeitige Warnung sowie eine gezielte Einsatz- und Einsatzmittelplanung für Feuerwehren und Kommunen.

Waldbrand

Vernetzte Sensoren erfassen Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Rauchentwicklung in gefährdeten Waldgebieten. Über das bestehende LoRaWAN-Funknetz werden Auffälligkeiten frühzeitig gemeldet, sodass Feuerwehren schnell reagieren und Brände bereits in der Entstehungsphase erkannt werden können.

Füllstandssensoren - Löschwasserüberwachung

Füllstandssensoren sind das zentrale Element der Löschwasserüberwachung. Sie messen den aktuellen Wasserstand in Zisternen, Behältern oder Löschwasserteichen. Je nach Einbausituation kommen Ultraschall-, Druck- oder kapazitive Sensoren zum Einsatz. Sie ermöglichen eine kontinuierliche Überwachung der verfügbaren Löschwassermenge und melden kritische Unterschreitungen frühzeitig.

Herausforderungen im Sommerbetrieb

Langanhaltende Hitzeperioden und geringe Niederschläge führen häufig zu niedrigen Wasserständen. Gleichzeitig steigt im Sommer die Wald- und Flächenbrandgefahr, wodurch offene Entnahmestellen verstärkt benötigt werden. Ohne aktuelle Informationen kann es im Einsatzfall zu Verzögerungen kommen, wenn Saugstellen nicht genügend Wasser führen oder nicht sicher nutzbar sind. 

Pegelsonden - Hochwasserüberwachung

Hochwasser, Starkregen und andere Unwetterereignisse nehmen weltweit zu. Für Kommunen, Feuerwehren und den Katastrophenschutz ist es entscheidend, Frühwarnsysteme und digitale Überwachungslösungen zu nutzen, um Schäden zu minimieren und Menschen zu schützen. Die Überwachung ermöglicht es, Gefahren frühzeitig zu erkennen und Einsatzmaßnahmen zu planen

Zur Überwachung von Wasserständen und Hochwasserlagen kommen unterschiedliche Sensortypen zum Einsatz, die jeweils spezifische Vorteile bieten. Hydrostatische Drucksensoren messen den Wasserdruck am Gewässerboden und wandeln diesen in präzise Pegelstände um. Sie arbeiten sehr zuverlässig und liefern auch bei Wellengang oder bewegtem Wasser genaue Messergebnisse. Ultraschall-Pegelsonden erfassen den Abstand zwischen Sensor und Wasseroberfläche berührungslos. Sie sind einfach zu installieren und eignen sich besonders für feste Einbausituationen an Brücken oder baulichen Anlagen. Radar-Pegelsonden messen den Wasserstand ebenfalls kontaktlos, sind dabei äußerst präzise und unabhängig von Witterungseinflüssen wie Regen, Nebel oder extremen Wetterbedingungen. Ergänzend dazu erfassen Durchflusssensoren die Wassermenge, die durch ein Gewässer strömt. Diese Daten sind besonders wichtig, um die Entwicklung von Hochwasserlagen besser einschätzen und frühzeitig geeignete Maßnahmen einleiten zu können.

Umweltsensoren - Waldbrandüberwachung

Waldbrände gehören zu den gefährlichsten Naturereignissen, die sowohl Menschenleben, Umwelt als auch Infrastruktur bedrohen. Besonders in den Sommermonaten oder in Regionen mit Trockenperioden steigt das Risiko erheblich. Eine frühzeitige Erkennung von Bränden ist entscheidend, um Schäden zu minimieren, Einsatzkräfte gezielt einzusetzen und die Bevölkerung zu schützen. 

Für die Umsetzung kommen unterschiedliche Sensoren zum Einsatz. Temperatur- und Wärmesensoren erkennen ungewöhnlich hohe Temperaturen oder Glutpunkte. Rauch- und Gasdetektoren messen Rauchpartikel, Kohlenmonoxid oder andere Verbrennungsprodukte. Feuchtigkeitssensoren erfassen die Bodenfeuchte und identifizieren besonders brandgefährdete Bereiche. Ergänzend liefern Umweltsensoren wie Windgeschwindigkeit, Luftfeuchtigkeit und Temperatur wichtige Daten für die Risikobewertung und Prognose der Brandausbreitung.

Die 30‑30‑30-Regel ist eine bewährte Faustregel zur Einschätzung von Waldbrandrisiken: Bei Temperaturen ab 30 °C, einer relativen Luftfeuchtigkeit unter 30 % und Windgeschwindigkeiten über 30 km/h gilt die Gefahr als extrem hoch.

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